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Logo Willfried Mende GmbH – Kunststoffverarbeitung

Kunststoff Spritzguss, der Ihr Bauteil sicher in Serie bringt

Technische Kunststoffteile und Baugruppen vom ersten Entwurf bis zur Serienproduktion – mit optimierten Zykluszeiten, hoher Maßhaltigkeit und wirtschaftlichen Stückkosten.

  • Seit 1923
  • Alles aus einer Hand
  • Made in Germany
  • Zertifiziert nach ISO 9001

Warum arbeiten Entwickler und Einkäufer mit uns?

Wir beantworten die Fragen, die in jedem Projekt zählen: Funktion, Kosten, Termine und verlässliche Serienversorgung – mit Lösungen, die zu Ihrem Bauteil und Ihrer Stückzahl passen.

  • Bauteile, die im Feld funktionieren

    Unterstützung bei Design, Materialwahl und Auslegung – damit Ihre Teile im realen Einsatz zuverlässig funktionieren.

  • Serien, die sich rechnen

    Fertigungsgerechte Konstruktion, passende Werkzeugstrategie und stabile Prozesse – für wirtschaftliche Stückkosten und Produktionskosten, die kalkulierbar bleiben.

  • Liefertermine, auf die Verlass ist

    Abgestimmte Fertigungs- und Lieferkonzepte schaffen Planungssicherheit für Ihre Produktion.

Alles aus einer Hand – von der Idee bis zur Serie

Von der Bauteilidee bis zur stabilen Serie – fünf abgestimmte Schritte aus einer Hand.

Thermoplast, Duroplast oder Elastomer – welches Verfahren braucht Ihr Teil?

Diese Spritzgussverfahren kommen je nach Anforderung an Festigkeit, Temperatur und Flexibilität zum Einsatz – wichtige Überlegungen für die richtige Wahl.

  • Thermoplast spritzgießen

    Robuste Bauteile in hohen Stückzahlen, wirtschaftlich reproduzierbar. Das Standardverfahren für Gehäuse, Formteile und Baugruppen.

  • Duroplast spritzgießen

    Formstabil auch bei hoher thermischer und mechanischer Belastung. Geeignet für Bauteile mit besonderen Anforderungen an Maßhaltigkeit.

  • Elastomer spritzgießen

    Flexible, dichtende Bauteile für Anwendungen mit Dichtungs- oder Dämpfungsfunktion.

  • 2K-Spritzgussverfahren

    Kombiniert zwei Materialien für Optik oder Funktionsintegration.

Was passiert eigentlich beim Spritzgießen?

Jede Spritzgießmaschine besteht aus zwei Hauptbaugruppen: der Spritzeinheit, die den Kunststoff aufschmilzt und einspritzt, und der Schließeinheit, die das Werkzeug öffnet und schließt. Der Spritzgießprozess läuft in sechs Schritten ab:

  1. Plastifizieren

    Das Kunststoffgranulat gelangt über einen Trichter in den beheizten Zylinder der Spritzgießmaschine. Eine rotierende Schnecke fördert, verdichtet und schmilzt das Material auf und dosiert die Schmelze für den nächsten Schuss.

  2. Werkzeug schließen

    Die Schließeinheit fährt die beiden Werkzeughälften, Düsenseite und Auswerferseite, zusammen und hält sie mit hoher Kraft geschlossen.

  3. Einspritzen

    Die Schnecke drückt die Schmelze unter hohem Druck über den Anguss in den Hohlraum des Werkzeugs. Schmelzetemperatur und Einspritzgeschwindigkeit entscheiden hier über Formfüllung, Oberflächenstruktur und Maßhaltigkeit.

  4. Nachdruck

    Beim Abkühlen schwindet der Kunststoff. Der Nachdruck gleicht diese Volumenschwindung, für maßhaltige Bauteile ohne Einfallstellen, aus.

  5. Kühlen

    Das Bauteil erstarrt im temperierten Werkzeug. Die Kühlzeit macht einen erheblichen Teil der Zykluszeit aus. Eine durchdachte Werkzeugtemperierung senkt deshalb direkt die Stückkosten.

  6. Öffnen und Entformen

    Das Werkzeug öffnet, Auswerfer lösen das Bauteil von der Auswerferseite. Der Anguss wird abgetrennt, der nächste Zyklus beginnt.

  • Erst der Prototyp, dann die Serie – ohne Risiko in die Produktion

    Seriennahe Muster – auch per 3D-Druck – zeigen vor dem Werkzeugbau, ob Form und Funktion passen. Erst nach Freigabe geht es in die Serienfertigung.

  • Eigenes Werkzeug: das Fundament für gleichbleibende Qualität

    Entwicklung und Fertigung von Spritzgießwerkzeugen für langlebige und wirtschaftliche Produktion – abgestimmt auf Bauteil, Werkstoff und Stückzahl.

  • Vom kleinen C-Teil bis zum sicherheitsrelevanten A-Teil

    Ob Einzelkomponente oder komplexe Baugruppe: Wir fertigen Spritzgussteile, Formteile und Kunststoffteile für unterschiedlichste Anwendungsbereiche – von der Serienkomponente bis zum sicherheitsrelevanten Bauteil.

Seit

1923

Familienbetrieb seit 1923 – Ihr verlässlicher Kunststoffverarbeiter aus Sachsen

Die Marke Mende verbindet seit 1923 Familientradition mit moderner Kunststoffverarbeitung – als Unternehmen und Partner der Kunststoffindustrie.

Unsere Geschichte entdecken

Standort

Klingenberg, Deutschland

Häufige Fragen zum Kunststoff-Spritzguss

Was kostet Kunststoff-Spritzguss?

Die Produktionskosten (Stückkosten) hängen von Werkzeug, Material und Stückzahl ab. Höhere Stückzahlen senken die Kosten je Teil, da sich die Werkzeugkosten verteilen.

Ab welcher Stückzahl lohnt sich Spritzguss?

Für Kleinserien und Prototypen bieten sich alternative Verfahren wie 3D-Druck an. Spritzguss wird ab mittleren bis hohen Mengen wirtschaftlich.

Welches Material ist das richtige für mein Bauteil?

Die Wahl des Werkstoffs bestimmt Oberflächenstruktur, Stabilität und Kosten. Wir beraten Sie beim Vergleich möglicher Kunststoffmaterialien – auch gegenüber Metall – auf Basis Ihrer Anforderungen.

Welche Arten von Spritzgussverfahren gibt es?

Thermoplaste lassen sich wieder aufschmelzen, Duroplaste sind nach dem Aushärten formstabil, Elastomere bleiben flexibel. Die Wahl richtet sich nach der Funktion des Bauteils.

Wie lange dauert es vom Prototyp zur Serie?

Nach Freigabe des Prototyps folgen Werkzeugbau und Erstbemusterung. Die Dauer hängt von Bauteilkomplexität und Werkzeugumfang ab.

Übernehmen Sie auch den Werkzeugbau?

Ja. Entwicklung und Fertigung der Spritzgusswerkzeuge gehören zu unserem Leistungsspektrum – alles aus einer Hand.

Fertigen Sie auch kleine Serien und C-Teile?

Ja, wir fertigen sowohl A-Teile mit hohen Sicherheitsanforderungen als auch C-Teile in kleineren Stückzahlen.

Bereit für Ihr nächstes Projekt?

Wir begleiten Sie bei Materialauswahl, Werkzeugbau und Serienfertigung – mit persönlicher Beratung und technischer Kompetenz.

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